Renaissance trifft Ingenieurskunst
Die Zitadelle Jülich entstand im 16. Jh. nach dem Stadtbrand 1547 als Renaissance-Festung und herzogliche Residenz nach Plänen von Alessandro Pasqualini. Die streng symmetrische, vierbastionierte Anlage („palazzo in fortezza“) mit Wall, Graben und Kasematten gilt als älteste erhaltene Zitadelle nördlich der Alpen. Später militärisch genutzt, ist sie heute Museum und Schule. Durch Braunkohleabbau steht sie teils auf Sand; Schäden wurden mit „Federkörpern“ ausgeglichen.
