Tor zur Geschichte
Der Hexenturm Jülich entstand im frühen 14. Jahrhundert als „Rurtor“ der Stadtbefestigung. Der gotische Backsteinbau mit zwei Rundtürmen, massiven Mauern und Schießscharten sicherte den Zugang zur Stadt. Später diente er als Gefängnis und Gerichtsort. Trotz des Namens sind keine Hexenverbrennungen belegt. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, wurde er in den 1960er-Jahren restauriert. Heute ist er Kultur- und Ausstellungsort sowie prägendes Wahrzeichen und Zugang zum Marktplatz.